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Wenn die Zwischenräume zwischen den Felsen bepflanzbar sind und nach Süden exponiert sind, gibt es eine Menge Polsterstauden, die diese Situation mögen. Von Sedum-Arten über Aubrieta, Alyssum, Capanula portenschlagiana, Saxifraga, Iberis etc. Viele werden von Insekten angeflogen.
Polster-Thymian, Rotmoossedum und Schleifenblume werden sehr gern von Bienen und Insekten angeflogen und sind zudem immergrün. Sie bieten also auch eine gute Winteroptik.
entscheidend für die Pflanzenauswahl sind ja die Lichtverhältnisse., d.h. wieviel Sonne hat der Standort tatsächlich. Das kann bei relativ freiliegenden Standorten auch bei einer Nordausrichtung für viele Pflanzen ausreichend sein. Schauen Sie z.B. mal bei der Internet-Gärtnerei Gaissmayer nach Blühstauden für den absonnigen oder halbschattigen Bereich. Viele Stochschnabel-Sorten kommen auch gut mit weniger Sonne zurecht und bilden dichte Teppiche, die kein Unkraut zulassen.
Viele Steinbrechgewächse oder Purpurglöckchen mögen Halbschatten ebenfalls sehr gerne.
Wichtig ist natürlich auch die Bodenfeuchtigkeit - Hanglagen können häufig etwas trocken sein.
Unter den Steinbrechgewächsen Saxifraga gibt es Sorten, die mit wenig Sonne gut auskommen.
Allerdings bekommen viele nach Norden ausgerichtete Situationen trotzdem Sonne von Osten und Westen.
Ich würde an Ihrer Stelle also erst einmal genau prüfen, wieviel Sonnenstunden tatsächlich vorhanden sind, bevor Sie in eine Gärtnerei gehen.
Ansonsten würde ich zur Bepflanzung der Fugen ausschließlich sog. steinbrechende Pflanzen und hängende Polsterstauden verwenden, Bei sehr engen Fugen lässt sich auch sehr schön mit Samen arbeiten.
Besonders im ersten Jahr der Pflanzung sollte gut gewässert werden. Außerdem ist es sehr wichtig, beim Pflanzen keine Hohlräume entstehen zu lassen, welches die Pflanzen vertrocknen lassen würde.
Sie können ansonsten für kleine oder schmale Fugen die Ballen der Pflanzen auch in mehrere Teile schneiden und diese dann in die Fugen „hinein stopfen“.
Vera WittOriginal Author